Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.

Goethe

Vor 267 Jahren, am 28. August 1749, wurde in Frankfurt am Main, Deutschland, unser Namenspatron, der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe, geboren. Über die Namensgebung unseres Institutes hinaus, war Goethe einer der größten Dichter aller Zeiten. Obwohl er, von seinem Vater beeinflusst, Jura studierte, war Goethes größte Leidenschaft immer die Literatur. Jedoch zeichnete er sich auch in anderen Bereichen aus, so als Philosoph, Staatsmann, Wissenschaftler, Theaterdirektor und Kunsttheoretiker. Ein echter „deutscher Leonardo da Vinci“.

Mit nur 25 Jahren schrieb Goethe das großartige Werk „Die Leiden des jungen Werther“. Er wurde dabei durch seine unerwiderte Liebe zu der Braut eines Freundes inspiriert. Mit diesem Buch erreichte Goethe internationalen Ruhm. Ein Gerücht besagt, dass das dramatische Ende von Werthers Figur eine Selbstmordwelle in Europa ausgelöst hat.

Sein Meisterwerk war jedoch „Faust“, dessen zweiter und letzter Teil erst 1832 veröffentlicht wurde, als Goethe schon über 80 Jahre alt war. Es ist eine Tragödie, die über die Liebe als Heilmittel für alles Übel spricht. Sie spielt im Jahr 1500 in Deutschland, und der Protagonist, Heinrich Faust, schließt auf der Suche nach mehr Wissen einen Pakt mit dem Teufel.

Um herauszufinden, wie diese Geschichten enden, kommen Sie doch in unsere Bibliothek. Dort finden Sie Goethes Werke und DVD’s, die auf seinem Werk basieren.

Viele Jahre nach Goethes Tod, genauer gesagt im Jahre 1951, wurde das Goethe-Institut gegründet, zunächst mit der Aufgabe, ausländische Deutschlehrer auszubilden. Heute gibt es 159 Institute in 28 Ländern auf der ganzen Welt.
Nun aber zur Aussprache, die sich für jemanden, der kein Deutsch- Muttersprachler ist, als schwierig herausstellen kann: Wie kann es sein, dass ein Name so kurz und doch so schwer auszusprechen ist? Ghêti? Go-é-te? Gãte? Weder noch! Um den Laut richtig zu bilden, müssen Sie Ihren Mund zu einem Schmollmund formen, um das Umlaut Ö (oe) – einen Ton, den es im Portugiesischen nicht gibt -, richtig aussprechen zu können. Aber ich überlasse es lieber unserer Lehrerin Teresa, Ihnen in ihrem Blog zu erklären, wie das richtig geht

Übrigens: Vergessen Sie nicht, sich auf unserer Website über unsere Kulturveranstaltungen zu informieren!

Viele Grüße,

Cintia d’Orsi
Koordinatorin der Programmarbeit
Goethe-Zentrum Brasília